Souveräner Sieg in Herrenberg

  20.10.2026    Frauen 1
Die Regionalliga-Handballerinnen des HC Schmiden/Oeffingen gewinnen am Samstagabend bei der SG H2Ku Herrenberg mit 34:26 (19:13) und feiern den dritten Sieg in Folge.

Der HC Schmiden/Oeffingen bleibt in der Spur. In der Markweghalle setzten sich die Handballerinnen von Trainer Adrian Awad mit 34:26 durch und stehen nun bei 8:2 Punkten. „Für uns war es ein souveränes Spiel, wir waren nie in Gefahr, es in irgendeiner Form zu verlieren“, sagt Awad.

Dabei erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start und führten nach zweieinhalb Minuten mit 2:0. Der HC antwortete mit vier Treffern in Serie und lag nach neun Minuten mit 7:3 vorn. Den Ton gab Sara Kuhrt an: Die Mittespielerin erzielte drei der ersten sieben HC-Tore und war am Ende mit acht Treffern erfolgreichste Werferin. Herrenberg verkürzte noch einmal auf 7:9 (13.), dann zog der HC mit einem 5:0-Lauf auf 14:7 davon (19.). Selbst eine Auszeit half den Gastgeberinnen nicht, sie blieben sechs Minuten ohne eigenen Treffer. Zur Pause stand es 19:13. 

„Einen richtigen Knackpunkt gab es eigentlich nicht“, sagt Kuhrt. „Wir haben das ganze Spiel über dominiert und konnten es mit einem konstanten Vorsprung von sechs oder sieben Toren sauber zu Ende bringen.“ Locker ging es dabei lange nicht zu. Im Heimspiel gegen die TG Pforzheim eine Woche zuvor war ein Acht-Tore-Polster in der Schlussviertelstunde auf zwei Treffer zusammengeschmolzen. „Deshalb waren wir in den ersten 45 Minuten relativ nervös und angespannt“, sagt Kuhrt. Irgendwann in der zweiten Halbzeit kam dann der Moment, in dem die Mannschaft merkte: „Okay, es läuft.“ Passend dazu legte der HC zwischen der 43. und 46. Minute vier Tore in Serie zur höchsten Führung des Abends auf 28:19 nach. Von da an standen die Spielerinnen, so Kuhrt, mit einem Lachen und viel Spaß auf dem Feld.

Zufrieden war Awad vor allem mit der Abwehr. Herrenberg griff mit vier Rückraumspielerinnen an, eine Variante, auf die sich der HC nicht explizit vorbereitet hatte. Trotzdem habe seine Mannschaft souverän verteidigt und viele Eins-gegen-eins-Duelle gewonnen. Vier Siebenmeter ließen die Gastgeberinnen zudem liegen. Perfekt war der Auftritt für Awad aber nicht: „Im Tempospiel verlieren wir noch zu viele Bälle. Da haben wir deutlich Luft nach oben, das kriegen wir besser hin.“

Genau dort setzt der Coach für das kommende Wochenende an. Am Samstag, 24. Oktober, 18 Uhr, empfängt der HC in der Sporthalle beim Schulzentrum in Schmiden die noch punktlose HSG Fridingen/Mühlheim. „Ich würde schätzen, dass wir noch mal das doppelte Tempo gehen können, und vor heimischer Kulisse kriegt man das einfach noch besser hin. Da freue ich mich drauf“, sagt Awad. Auch Kuhrt will den Schwung mitnehmen: Wichtig sei, den Flow mit Spaß zu spielen und das Tempospiel weiter auszubauen.

 

HC Schmiden/Oeffingen: Schmid, Hornung – Kuhrt (8), Bürkle (6), Gaiser (5), Ehrhardt (5), Seema Awad (4), Leukert (3), Lutz (3), Markovic, Paul, Haak, Kunicke

 

Autorin: Stefanie Schulz

Foto: Günter Schmid