HC Schmiden/Oeffingen überrollt den Ligaprimus nach der Pause
Maximilian Hamm
Die Aufstiegsrunde der Regionalliga soll nur eine Zwischenstation für die Handballerinnen des HC Schmiden/Oeffingen sein, wenn auch eine notwendige. Das Ziel ist der Aufstieg in die dritte Liga. In den vergangenen Jahren haben sie das Zwischenziel zweimal erreicht, sind aber zweimal am Aufstieg gescheitert. In dieser Saison soll es klappen. Das Rennen um die beiden Plätze, die zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigen, hat sich jedoch zu einem Dreikampf entwickelt. Bis vor Kurzem schien das HC-Team dabei die schlechtesten Karten zu haben. Doch die Situation hat sich gewandelt. Der Verbund um die Trainerin Anja Itterheim hatte erst vor neun Tagen mit dem 30:29-Sieg beim Tabellenzweiten FA Göppingen II wieder aufgeschlossen zum Führungsduo. Und am Sonntagabend gewann er beim Ligaprimus HSG Stuttgarter Kickers/TuS Metzingen II mit 31:26 (13:14) und steckt nun wieder mittendrin im Kampf um die begehrten Plätze. „Wir haben die Gegnerinnen speziell nach der Pause zu Fehlern gezwungen und dann unser Tempospiel umgesetzt. Das war genial, wir haben sie überrannt“, sagte Anja Itterheim, die noch bis zum Ende dieser Saison gemeinsam mit Jürgen Krause und dem Torwarttrainer Thomas Rost für die Handballerinnen des HC Schmiden/Oeffingen verantwortlich zeichnet.